SV Vestia Disteln 1912/27 e. V.
Die Heimstätte des SV Vestia Disteln 1912/27 e. V. liegt nur wenige Meter von der Spielstätte des Mitternachtscups, der Rosa-Parks Schule der Stadt Herten. Die “Sportanlage an der Gesamtschule” liegt nämlich ebenfalls in der Fritz-Erler-Straße.
Herten ist eine Stadt des Ruhrgebiets im Bundesland Nordrhein-Westfalen und ist eine Große kreisangehörige Stadt des Kreises Recklinghausen im Regierungsbezirk Münster. Die Stadt, deren Bürgermeister seit 2004 Uli Paetzel (SPD) ist, liegt im nördlichen Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen. Die höchste Erhebung ist der Gipfel der Halde Hoheward in Herten Süd mit 152,5 m. Die höchste natürliche Erhebung befindet sich in Scherlebeck mit 110 m. Dort stehen auch die größten Wassertürme Deutschlands. Herten (63.351 Einwohner; Stand: 31. August 2009) besteht aus neun Stadtteilen: Scherlebeck, Langenbochum, Disteln (7.209 Einwohner; Stand: 31. August 2009), Paschenberg, Herten-Mitte, Herten-Südwest, Herten-Südost, Bertlich und dem größten Stadtteil, der bis 1975 eigenständigen Stadt Westerholt.
Am 1. April 1926 wurden die Bauerschaften Ebbelich, Disteln, Langenbochum und Scherlebeck aus dem Amtsverband Recklinghausen herausgelöst und in Herten eingemeindet. Lange Zeit war Herten, gemessen an der Fördermenge, die größte Bergbaustadt Europas (zeitweise 36.000t Kohleförderung/Tag). Herten beheimatete drei Bergwerke. Das Bergwerk Schlägel und Eisen im Norden, das Bergwerk Ewald im Süden sowie nach der Eingemeindung von Westerholt das Bergwerk Westerholt. Der Abraum, der bei der Kohleförderung anfiel, wurde im Hertener Süden nahe der Zeche Ewald aufgeschüttet. So entstanden die Bergehalden Hoppenbruch, Emscherbruch und Hoheward. 1990 wurde die Zeche Schlägel und Eisen mit der Zeche Ewald zum Verbundbergwerk Ewald/ Schlägel und Eisen zusammengelegt. Im Jahr 2000 wurde die Zeche Ewald, die seit Juli 1997 mit der Gelsenkirchener Zeche Hugo ein Verbundbergwerk bildete, gemeinsam mit dieser geschlossen.
Neben den Zechen trat besonders die Firma Schweisfurth hervor, die mit ihrem fleischverarbeitenden Betrieb, den heutigen “Herta”-Werken, in ganz Europa bekannt ist. Außerdem ist die “Vestische Straßenbahnen GmbH” ein wichtiger Arbeitgeber. Im Süden der Stadt sind außerdem einige andere namhafte Konzerne angesiedelt (z. B. ALDI oder Klaeser) und das Rohstoffrückgewinnungszentrum Ruhr (RZR) der AGR ansässig, die für über 800 Arbeitsplätze sorgen. Seit 1988 ist in Herten das Staatliche Umweltamt Herten, das damalige Staatliche Amt für Wasser- und Abfallwirtschaft, ansässig. Das Institut Fresenius eröffnete im Oktober 2002 ein Labor, direkt neben dem seit 1996 bestehenden Zukunftszentrum. Zusammen bilden die drei Einrichtungen den Technologiepark Herten. Auf der gegenüberliegenden Seite der Gleisanlage befindet sich die Abfüllanlage der Coca-Cola GmbH, die in den vergangenen Jahren ihre Betriebsfläche um ein Vielfaches erweitert hat.
Nachdem die Hamm-Osterfelder Bahn auf ihrem innerhalb des Stadtgebietes durch die Bahnhöfe Herten und Westerholt führenden Abschnitt seit 1983 nur mehr dem Güterverkehr dient, ist Herten im Personenverkehr nur noch über Straßen erreichbar und damit Deutschlands größte Stadt ohne Schienenpersonenverkehr.
Infolge der Zechenschließungen, verschiedener Betriebsverlagerungen, Rationalisierungsmaßnahmen und des damit verbundenen Stellenabbaus sowohl in den ansässigen privatwirtschaftlichen als auch in den örtlichen gemeinwirtschaftlichen und kommunalen Betrieben sowie Verwaltungen kommt inzwischen den beiden christlichen Kirchen in Herten (St. Antonius und St. Joseph) mit ihren Kindertageseinrichtungen, Krankenhäusern, Pflegediensten, Altenwohnheimen, gemeinnützigen Werkstätten und sonstigen caritiven und diakonischen Einrichtungen als Arbeitgeber auf dem ersten Arbeitsmarkt und insbesondere aber als Schaffer von ortsnahen Arbeitsplätzen auf dem zweiten Arbeitsmarkt eine herausragende Bedeutung zu. Die katholische Kirche St. Josef liegt im Stadtteil Disteln.
Herten hat vier Partnerstädte: Arras in Frankreich, seit 1984; Doncaster im Vereinigten Königreich (England), seit 1989; Schneeberg in Sachsen, seit 1990; Szczytno in Polen, seit 2008. Im Bereich der weiterführenden Schulen bestehen das Städtische Gymnasium Herten, die Gesamtschule Herten (seit dem 1. August 2008 Rosa-Parks-Schule), drei Realschulen (Erich-Klausener-Schule als kath. Privatschule, Städtische Realschule und Willy-Brandt-Schule) sowie drei Hauptschulen (Bodelschwinghschule, Martin-Luther-Schule, Theodor-Heuss-Schule).
Des Weiteren gibt es mit der Achtenbeckschule (Schule für Lernbehinderte und Erziehungshilfe) und der Christy-Brown-Schule (LWL-Förderschule, Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung) zwei Förderschulen. Vor allem mit Arras besteht eine enge Städtepartnerschaft. So sind zum Beispiel die deutsch-französischen Schüleraustauschprogramme vorbildlich. Als berufsbildende Schule gibt es in Herten die vom St. Elisabeth-Hospital Herten und dem Prosper-Hospital Recklinghausen gemeinsam getragene Zentralschule für Gesundheitsberufe, Im Schlosspark 4a, an der Gesundheits- und KrankenpflegerInnen ausgebildet werden.
Das heutige Wappen geht auf ein Siegel des Gerlach van Herten aus dem Jahre 1392 sowie das Westerholter Wappen zurück. Im oberen Feld ist ein silbernes Hirschgeweih auf grünen Grund abgebildet. Es deutet auf den Ursprung des Namens hin. „Hert“’ war ein mittelniederdeutsches Wort für „Hirsch“. Die Quadrate des unteren rechten Teils wurden vom alten Westerholter Wappen übernommen und verdrängten die drei Rosen (ein historischer Bezug zur lippischen Rose ist falsch) des alten Hertener Wappens nach der Eingemeindung Westerholts auf die linke Seite.
Herten zeichnet sich vor allem durch seine große Vielfalt an Sportarten aus. Im Oktober 2006 waren beispielsweise die Europameisterschaften im Billard zu Gast im Glashaus Herten. Barbara Mensing (Bogenschützin, 2fache Olympiamedaillengewinnerin) und Erich Laaser (Sport-Kommentator) sind Kinder der Stadt. Ein prominenter Bürger der Stadt ist Rudi Assauer, ehemaliger Manager der Fußballvereine FC Schalke 04 und Werder Bremen. Adrian Spyrka (geboren am 01. August 1967 in Zabrze, Polen), ein ehemaliger deutscher Fußballspieler hat bis 1986 bei SV Vestia Disteln, damals noch am Spanenkamp, gespielt.
“Der Mitternachtscup ist das Fußball-Highlight zum Jahresende in unserer Region!”
Jetzt wird es spannend! Die Gegner des Lokalrivalen im Jahre 2011 heißen Spielvereinigung Erkenschwick, SV Schermbeck und DSC Wanne-Eickel. Eine schwere Hürde, wie auch Kapitän Kozielski meint: “Bedingt durch die Klassenunterschiede sind wir Außenseiter. Jedoch haben wir unser Können in der Halle bei der diesjährigen Stadtmeisterschaft unter Beweis gestellt und werden dementsprechend alles daran setzen, die Gruppenphase zu bestehen.”
Angeführt wird der SV Vestia Disteln von den erfahrenen Kapitänen Dovengerds und dem bereits erwähnten Kozielski, der bereits dreimal beim Mitternachtscup für Aufsehen gesorgt hat. Die Distelner wurden 2006 sogar Dritter! Ein Erfolg den auch der starke Keeper Kassen festgehalten hat. Sowohl Salli als auch Kassen stehen allerdings – wie Georgiev – nicht mehr im Kader des Hertener Stadtrivalen. Dennoch möglich, dass die Vestia sich wieder zum Geheimtipp mausern könnte, aber ob das i-Tüpfelchen gelingt?
“Besonders das letzte halbe Jahr. Die einigermaßen zufriedenstellende Hinserie der Saison 2011/2012 ist sportlich gesehen nicht gerade sensationell, aber man ist Tabellendritter”, so die Verantwortlichen zu Mitternachtscup.de. Trainer Thomas Joachim freut sich auf die Rückrunde, in der der Coach dem Team sein System noch näherbringen kann.
Die erste Mannschaft des SV Vestia Disteln, welche in der gleichen Liga spielt wie der Gastgeber spielt, befindet sich in einem kleinen Hoch. In der Bezirksliga der Staffel zwölf gewann SV Vestia Disteln bei der DJK SpVgg. Herten am Katzenbusch. Eine Rechnung ist also noch zu begleichen, sollten sich die Rivalen beim Kick-mit-Schmidt in der K. o.-Phase gegenüberstehen. Dabei überwintert der Gastgeber als Tabellensechster.
Die Erwartungshaltung auf Seiten der Distelner ist natürlich hoch, dennoch sieht Kapitän Kozielski eher den VfB Hüls und die SG Wattenscheid 09 am Ende vorne. Man möchte die “Großen” aber unbedingt ärgern. “Der Aufstieg in die Landeliga ist unser primäres Ziel und unsere Vision. Das ist unsere Ambition, die wir eigentlich schon vor dieser Saison ausgegeben haben”, sagt Hansi Eberbach.
Das gefestigte Team gehorcht und arbeitet hart, ist hungrig auf Titel. Für das Vestia-Urgestein, der von Co-Trainer Robert Cornelius unterstützt wird, ist die Mannschaft der Star: “Ich möchte keinen herausheben, alle haben ihren Anteil an unserem Erfolg.”
Leader Kozielski erweitert diese Aussage sogar: “Der SV Vestia Disteln ist eine Herzensangelegenheit. Viele engagierte, ehrenamtliche Helfer halten den ‘kleinen Familienbetrieb’ über Wasser. Ich möchte mich an dieser Stelle im Namen der Mannschaft und des Gesamtvereins bei allen Unterstützern bedanken! Ich hoffe, wir können am 30.12. mit einem guten Abschneiden ein wenig davon zurückgeben!”
Zur Zeit der frohen Weihnachtsbotschaften erreichte 2010 die Vestia eine besondere. Christoph Metzelder, Abwehrspieler vom FC Schalke 04, ehemals Real Madrid, und Förderer seines Heimatvereins TuS Haltern, schickte damals eine SMS an den Aufstiegsrivalen aus der Saison 2009/2010.
“Wir werden uns beim Mitternachtscup sehen und euch hoffentlich in der K. o.-Runde treffen”, wünschte sich der TuS-Mäzen.
“Bei uns muss einfach in jedem Spiel die Einstellung stimmen”, verriet Zimmermann sein Rezept und nahm die Botschaft gewohnt gelassen wahr. Leider fiel dieses Aufeinandertreffen aufgrund massivster Schneefälle aus. 2011 steht der Landesligist TuS Haltern von 1882 e. V. nicht im Mitternachtscup-Starterfeld.
Da die Vestia in der Winterpause sicher nicht untätig bleiben wird, spielen vielleicht bereits neue Spieler beim Mitternachtscup 2011 vor, aber auch die arrivierten Spieler müssen sich neu beweisen. Konkurrenz belebt schließlich das Geschäft.
“Ich bin schon lange hier beim SV Vestia, aber so eine geschlossene Mannschaft hatten wir in den letzten 15 Jahren nicht. Die Jungs haben einen richtig guten Charakter, das ist der Schlüssel zum Erfolg”, ist das Urgestein Eberbach überzeugt.
Der Bezirksligist kann und wird sicher überraschen. “Sportliche Erfolge sind immer Momentaufnahmen und ich freue mich über jeden Erfolg – dazu gehört auch der Mitternachtscup,” so der designierte Vestia-Trainer.
“Ich finde, dass die Auswahl der Mannschaften ein gelungener Mitternachtscup-Mix ist, der weiterhin beibehalten werden sollte. Bedingt durch die Teilnahme regionaler Mannschaften, die ihr Können von der Bezirksliga bis hin zur NRW-Liga Woche für Woche unter Beweis stellen”, äußert sich Kapitän Kozielski lobend. Dieses Lob greifen wir von Mitternachtscup.de gerne auf und bedanken uns bei unseren Nachbarn.
Ferner freuen wir uns auf ein ewig junges Fernduell und begrüßen recht herzlich die Vestia aus Disteln beim Kick-mit-Haustechnik-Schmidt Cup 2010.
Einlaufmusik: Disteln Allstars – Hey, wir wollen die Vestia sehen (ohne Angaben)
Anschrift:
SV Vestia Disteln 1912/27 e. V.
Fritz-Erler-Straße 4
45699 Herten
Vertretungsberechtiger Vorstand: Gerhard Spliethoff (1. Vorsitzender)
“Wer sich nicht bewegt, wird nichts bewegen.” (Joachim Meisner, deutscher Kardinal, Erzbischof von Köln)






